Montag, 4. Februar 2013

Super saftig: Möhrenbrot

In einem 2 Personen-Haushalt ist immer mal wieder Resteverwertung angesagt. So warteten unlängst auch ein paar Möhren darauf, verarbeitet zu werden. Da ich sowieso ein Brot backen wollte, habe ich mir ein entsprechendes Rezept im Sauerteigforum heraus gesucht. Möhren im Brot sind, wie Kürbis übrigens auch, wirklich eine klasse Angelegenheit! Sie machen das Brot nicht nur unglaublich saftig, sie sorgen auch auf ganz natürliche Weise dafür, dass sich das Brot gut frisch hält, was ich besonders reizvoll finde.






















Möhrenbrot

Zutaten für 1 kg-Form:

Sauerteig: (Stehzeit 16 - 18 Stunden)
100 g Roggenvollkornmehl
100 ml Wasser
20 g Anstellgut Roggen

Vorteig: (1 Stunde bei Raumtemperatur, dann für ca. 18 h in den Kühlschrank)
165 g Weizenmehl Typ 1050
160 ml Wasser
1,6 g Hefe

Quellstück: (mindestens 3 Stunden oder über Nacht)
20 g Hanfnüsse
20 g Sonnenblumenkerne
20 g Maisgrieß
20 g Sesam
40 g Weizenschrot (ich 20 g Fünfkornflocken und 20 g Weizenvollkornmehl)
10 g Leinsamen
11 g Salz
110 ml Wasser / Buttermilch (je zur Hälfte)

Teig:
Sauerteig, Vorteig und Quellstück
180 g Weizenvollkorn
5 g Hefe
140 g Möhren (roh geraspelt)
30 g Amaranth-Pops 

evtl. noch etwas zusätzlichesWasser (bei mir nötig)

Zubereitung:


Sauerteig, Vorteig und Quellstück mit dem Weizenvollkornmehl und der Hefe etwa 8-12 Minuten behutsam kneten. Zum Ende der Knetzeit hin die geraspelten Möhren und den Amaranth zufügen und den Teig langsam zu Ende kneten. Evtl. noch schluckweise Wasser zum Teig geben, wenn dieser zu fest sein sollte.

Den Teig jetzt 30 Minuten ruhen lassen. In der Zwischenzeit eine 1-kg-Kastenform fetten und mit Saaaten oder Flocken ausstreuen. Den Teig kurz wirken, in die vorbereitete Form geben und etwa 1 Stunde an einem warmen Ort gehen lassen.


Den Backofen auf 250 Grad Celsius vorheizenn. Das Brot mit Schwaden anbacken und bei fallender Hitze auf ca. 190 Grad Celsius in insgesamt 1 Stunde backen.


Quelle: dodo aus dem Sauerteigforum

Kommentare:

  1. Super Idee, ich hatte schonmal Karottenbrot gebacken, aber ohne Sauerteig.
    Ich hätte noch welche im Kühlschrank die langsam verarbeitet werden müsste... bis auf die Hanfnüsse habe ich auch alle Zutaten da, heute wird Brot gebacken :)

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Lass es Dir schmecken, Sandra! Die Hanfnüsse kannst Du problemlos gegen die anderen Saaten austauschen.

      Bis bald
      Claudia

      Löschen