Mittwoch, 12. Dezember 2012

Orangencreme an Zitruskompott

Sicher keine falsche Wahl für ein Weihnachtsdessert ist diese feine und dabei nicht allzu mächtige Orangencreme an herb-säuerlichem Zitruskompott. Lediglich etwas mehr Orangenlikör und Orangenabrieb würde ich der Creme beim nächsten Mal gönnen. Für das Zitruskompott habe ich Grapefruit (gefiel mir farblich ganz gut) anstelle der Clementinen verwendet. So bildete das Kompott einen sehr schönen Kontrast zur süßen Creme.














Orangencreme an Zitruskompott

Zutaten für 6 Förmchen:

Creme:
4 Blatt Gelatine, weiß
60 g Zucker
200 ml Orangensaft
150 g Crème fraîche
150 g Schmand
3 EL Orangenlikör
2 TL abgeriebene Orangenschale von unbehandelter Orange

Kompott: 
1/2 Vanilleschote
50 g Zucker
100 ml Weißwein
250 ml Orangensaft
2-3 TL Speisestärke
3 Orangen
3 Clementinen (ich 1 Grapefruit)
4 Datteln
1 EL Pistazienkerne

Zubereitung:

Gelatine in kaltem Wasser einweichen.

Den Zucker zwischenzeitlich in einem kleinen Topf hellbraun karamellisieren und mit dem Orangensaft ablöschen. Auf die Hälfte einkochen und etwas abkühlen lassen.

Gelatine ausdrücken und im lauwarmen Sirup auflösen. Nun zügig mit Crème fraîche, Schmand und Orangenlikör unterrühren.

Masse kalt stellen bis sie zu gelieren beginnt. (Geht im Kühlschrank recht schnell.)

Sahne steif schlagen und zusammen mit der Orangenschale unter die kalte Masse heben.

Creme in 6 Förmchen (á 150 ml Inhalt) füllen und mindestens 6 Stunden, besser aber über Nacht, abgedeckt kalt stellen.

Vanilleschote längs einritzen und das Mark auskratzen. Zucker mit Wein, Saft, Vanillemark- und Schote in einem Topf aufkochen. Mit der in wenig Wasser aufgelösten Stärke binden.

Die Filets aus den Orangen und Clementinen oder Grapefruits herauslösen. Datteln entkernen und grob zerkleinern. Pistazien grob hacken. Alles zusammen in den Sud geben und bis zum Servieren marinieren.

Vor dem Servieren die Förmchen kurz in warmes Wasser tauchen und anschließend mit einem Messer am Rand der Förmchen entlangfahren um die Creme auf Teller stürzen zu können.

Quelle: essen & trinken 12/2012

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